Online-Marketing Spezialisten verwenden häufig Abkürzungen und englische Fachbegriffe für die Beschreibung und Auswertung von Werbung im Internet. Dass ein Laie nur Bahnhof versteht, scheint die Selbstverständlichkeit im Umgang mit dem spezifischen Vokabular nicht zu mindern. Dem soll durch dieses Kurzlexikon Abhilfe geschaffen werden. Die wichtigen Begriffe haben wir hier für Sie zusammengefasst.
- Benchmarking
Benchmarking, zu Deutsch „Maßstäbe setzen“, bedeutet, eine vergleichende Analyse mit einem festgelegten Referenzwert zu machen. - Branding
Der Aufbau und Einsatz von Marken, um die Marke zu profilieren und eine Steigerung des Unternehmenswertes zu erreichen, wird als Branding definiert. - Content
Darunter ist der Inhalt einer Website zu verstehen und umfasst redaktionelle Texte, Stammdaten, Bilder, Animationen und Filme. - Conversion
Die messbare Erreichung des Ziels der Marketingmaßnahme wird als Conversion bezeichnet. Das Ziel kann selbst definiert werden. Meist umfasst es die Registrierung, den Online-Kauf oder die Bestellung eines Produktes. - Conversationrate
Die Conversationrate errechnet sich aus dem prozentualen Anteil der Websitebesucher, die sich aufgrund der Online-Kampagne tatsächlich registrieren, etwas kaufen oder bestellen. Sie ist mitunter eine der wichtigsten Kennzahlen in der Online-Werbung. - Cookies
Es handelt sich dabei um kleine „Informationshappen“. Cookies werden von Website-Betreiber im Browserverzeichnis angelegt, damit diese sie beim erneuten Besuch wieder erkennen und mit neuen Informationen Interesse wecken können. - Cost per Action (CPA)
Die Abrechnungsmethode CPA erfolgt aufgrund der vordefinierten Werbeziele. Für diese Variante der Werbung ist dann zu zahlen, wenn tatsächlich eine Aktion, z.B. einen Registrierung, stattgefunden hat. Dies findet bei Onlineshops häufig Einsatz, da der Onlineverkauf das Ziel ist. Einstellungen erlauben es, die Werbung nur auf themennahen Seiten erscheinen zu lassen, um Streuverluste zu vermeiden. - Cost per Click (CPC) bzw. Pay-per-Click (PPC)
Damit wird die Vorgehensweise bezeichnet, bei der die Klicks auf einen Link, Bild, etc. verrechnet werden, die zur voraus definierten Aktion führen. Das Werbebudget richtet sich daher nach den Klicks. Sind beispielsweise € 100,– Werbebudget zur Verfügung und pro Klick wird € 1,– verrechnet, so ist das Budget nach 100 Klicks ausgegeben und die Werbung nicht mehr sichtbar. Die Kosten für einen Klick können zwar variabel bestimmt werden, jedoch verläuft es hier ähnlich wie bei einer Auktion. D.h. es gibt ein Mindestgebot für einen Klick und die Werbung mit dem „teuersten“ Klick erscheint an den besten Flächen. Auch bei dieser Werbemethode bestimmt der Werber mit wo die Werbung aufscheint, um die Zielgruppe anzusprechen. - Cost per Thousand Impressions (CPM) bzw. Tausend-Kontakt-Preis (TKP)
Bei Abrechnungsmethode CPM bzw. TKP wird die Werbung für eine vordefinierte Kosteneinheit 1.000 Mal ausgesendet. Bei einem CPM von € 1,– und einem Werbebudget von € 100,– wird die Werbung 100.000 Mal ausgesendet. Wie bei CPA und CPC lässt sich auch hier mitbestimmen, wo die Werbung erscheint, um die Streuverluste gering zu halten. - Click-through-Rate (CTR) bzw. Klickrate
Die Klickrate errechnet sich durch den prozentualen Wert der Klicks auf eine Werbeschaltung. Sind z.B. auf einer Website 100 Besucher und davon klickt 1 Person auf die Werbeschaltung, ergibt sich eine CTR von 1%. - Landingpage
Eine Landingpage ist die Seite, auf der Personen bei ihrem ersten Websitebesuch landen. Eine Website kann verschieden Landingpages haben, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Eine passende Landingpage für die jeweilige Zielgruppe erhöht daher den Traffic auf der Website und in Folge den Verkauf. - Page Impressions (PI)
Damit wird bezeichnet, wie viele Seiten von Websitebesuchern aufgerufen werden. Sind 100 Personen auf einer Website und klicken durchschnittlich 3 Seiten an, dann bedeutet dies eine Page Impression von 300. - Pageviews
Als Pageviews werden die Aufrufe einer Webseite bezeichnet. - Return on Invest (ROI)
Der ROI resultiert aus der Conversationrate. Darunter wird der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Werbebugdet verstanden. - Targeting
Unter Targeting wird die zielgruppengenaue Ansprache verstanden, damit der Streuverlust minimiert wird.

